Der Kolinplatz gehört zu den zentralen Plätzen der Zuger Altstadt. Heute ist er geprägt von historischem Stadtbild und ruhigem Verkehr. Doch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der Platz vom elektrischen Tramverkehr durchquert.
Die Elektrische Strassenbahn Zug (ESZ)
Die Elektrische Strassenbahn Zug (ESZ) nahm 1904 den Betrieb auf. Sie verband das Stadtzentrum mit umliegenden Quartieren und prägte das Stadtbild über mehrere Jahrzehnte.
Bis 1952 verkehrten die Trams durch das historische Zentrum von Zug – einschliesslich der Bereiche rund um den Kolinplatz. Mit der zunehmenden Motorisierung und dem Ausbau des Busverkehrs wurde die Strassenbahn schliesslich eingestellt.
Kolinplatz um 1930
Um 1930 war der Kolinplatz ein lebendiger Verkehrsknotenpunkt. Neben Fussgängern und wenigen Automobilen bestimmten die Trams der ESZ das Bild. Die schmalen Gassen und historischen Fassaden bildeten eine eindrucksvolle Kulisse für den damaligen Stadtverkehr.
Die dargestellte Szene zeigt eine plausible Rekonstruktion dieser Zeit: Ein elektrisches Tram fährt durch das Zentrum, während sich das städtische Leben rund um den Platz entfaltet.
Ende der Strassenbahn in Zug
1952 wurde der Betrieb der ESZ eingestellt. Die Gleise verschwanden aus dem Stadtbild, und Busse übernahmen die Linienführung. Damit endete ein prägender Abschnitt der Zuger Verkehrsgeschichte.
Hinweis: Die hier gezeigte Szene ist eine KI-basierte historische Annäherung und keine Originalaufnahme.

